|
Immer wenn die Dämmerung
kommt, treten die Rehe aus den Dickungen der Wälder heraus. Am Waldrand und
auf Wiesen suchen sich die wählerischen Nascher zu diesen Zeiten ihre Nahrung.
Im Sommer vornehmlich Blüten, Kräuter, Saat, Klee und junge Triebe. Im Herbst
bevorzugen sie dann Früchte, Beeren und Pilze, ganz besonders mögen sie zu
dieser Jahreszeit Eicheln und Bucheckern. Im Winter sind es Knospen, Brombeeren,
Himbeeren, Heidekräuter, Wintersaaten und Feldfrüchte, von denen sie sich
ernähren.
Im Juli und August brunftet das Rehwild. Die Ricken setzen dann im Mai bis
Juni 1 bis 2, manchmal aber auch drei Kitze. Zu der langen Tragzeit kommt
es durch die sog. Eiruhe, die rund fünf Monate von der Brunft bis Dezember/Januar
andauert.
Das junge Bockkitz „schiebt" erstmals im August Rosenstöcke. Auf ihnen wächst
dann das knopfartige Erstlingsgehörn. Im folgenden Februar wirft der junge
Rehbock dieses Gehörn ab und schiebt danach sein erstes Folgegehorn, das aus
Spießen, Gabeln oder schon einem Sechsergehörn bestehen kann. Sein stärkstes
Gehörn erreichen die Rehböcke im Alter von 3 bis 8 Jahren.
Im Kreis Coesfeld kommt
das Rehwild flächendeckend vor, die Populationsstärken sind dabei abhängig
von den Biotopverhältnissen. Erschreckend ist bereits seit Jahren die große
Zahl der Verkehrsverluste beim Rehwild. Nahezu 1.000 Rehe verenden Jahr für
Jahr im Straßenverkehr.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Rehwild
- kurz und bündig: |
| Größe |
0,60
bis 0,90 m Schulterhöhe |
| Gewicht |
13
bis 20 kg (je nach Standort und Lebensalter |
| Paarungszeit |
Juli/August |
| Setzzeit |
Mai,
meistens 2 Kitze |
| Lebensraum |
flächendeckend
im Kreis Coesfeld |
| Das
Rehwild unterliegt dem Jagdrecht (hier
Informationen zur Jagdstrecke). |
| Wir
danken der INTERRA Verlags- und Buchservice GmbH & Co., Tangstedt/
Hamburg, die uns das Text- und Bildmaterial zur Verfügung gestellt
hat, für die uneigennützige Unterstützung. |
|
|