Natur und Jagd im Kreis Coesfeld
... Hermelin
Das Hermelin (Mustela erminea) oder Großes Wiesel, ist ein kleines, zur Familie der Marder (Mustelidae) gehörendes Raubtier. Die Geschlechter haben zwar die gleiche Färbung, sind aber an ihrer Größe gut zu erkennen: Das Männchen wird einschließlich Schwanz ungefähr 40 cm lang und erreicht ein Gewicht von über 400 g, das Weibchen mißt nur ungefähr 25 cm und wiegt nur etwa 170 g. Im Sommer ist das Tier braun mit schwarzer Schwanzspitze, im Winter färbt es in Weiß um, wobei die Schwanzspitze schwarz bleibt. Das Verbreitungsgebiet des Hermelins erstreckt sich nördlich der Pyrenäen und des Balkans über ganz Europa und weit nach Norden bis Nordgrönland, ferner über Vorder-, Nord- und Mittelasien, Sibirien und Nordamerika.

Die Nahrung der Hermeline besteht aus Feld- und Wühlmäusen, Spitzmäusen, Maulwürfen, Regenwürmern und großen Insekten. Die Paarung findet zwar im Juni statt, aber die Befruchtung erfolgt erst später, und die Jungen werden erst im nächsten Frühjahr geboren. Das befruchtete Ei nistet sich erst einen Monat vor der Geburt in der Gebärmutter ein. Die Jungen werden in einer unterirdischen Höhle oder in einem hohlen Baum geworfen. Die Jungen sind bei der Geburt blind und ziemlich hilflos. An ihrer Aufzucht beteiligen sich beide Eltern.
Hermelin - kurz und bündig:
Länge

Männchen 40 cm
Weibchen 25 cm

Gewicht Männchen ca. 400 g
Weibchen ca. 170 g
Paarungszeit Juni
Tragzeit 38 Wochen incl. ca. 28 Wochen Einruhe
Zahl der Jungen 4 bis 8
Die Hermeline unterliegen dem Jagdrecht.
Wir danken der INTERRA Verlags- und Buchservice GmbH & Co., Tangstedt/ Hamburg, die uns das Text- und Bildmaterial zur Verfügung gestellt hat, für die uneigennützige Unterstützung.
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