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Elstern
sind Rabenvögel mit meist langem Schwanz und leuchtender, oft auffallend schwarz-weißer
Färbung. Die Elster (Pica piea) findet sich in Europa, Asien, Nordafrika und
dem Westen Nordamerikas überall dort, wo einiger Baum- und Buschbestand vorhanden
ist. Sie ist schwarz, mit grünem, blauem und rötlichem Glanz; Bauch, Flanken
und Schultern sind weiß. Sie ist ein Allesfresser und raubt auch gerne die Nester
kleiner Vögel aus. Das Elsternnest besteht aus Zweigen, Wurzelfasern und Erde,
ist mit dornigen Zweigen überdacht und hat zwei Ausgänge. Das Gelege umfaßt
gewöhnlich 6-8 Eier, die vom Weibchen ausgebrütet werden.
Der Gelbschnabelkitta (Urocissa flavirostris) aus dem Himalajagebiet ist eine
Elster mit besonders langem Schwanz, er ist mehr als doppelt so lang wie der
Körper. Die Blauelster (Cyanopica cyanus) ist bräunlichgrau mit blauen Flügeln
und blauem Schwanz. Sie kommt eigenartigerweise nur in Südwestspanien, Portugal
und in Korea, China und Japan vor; ob sie früher weiter verbreitet war, ist
unbekannt.
Vielerorts wurde der natürliche Feind der Elstern, der Baummarder, so gut
wie ausgerottet, und in solchen Gebieten nehmen die Elstern dermaßen überhand,
daß die kleineren Vögel kaum noch eine Brut hochbringen können. Die Elster
wird dann als schädliches Tier betrachtet und bejagd. Im übrigen ist die
Elster nämlich sehr nützlich, da sie unzählige schädliche Insekten und deren
Larven, Schnecken und auch Mäuse vertilgt; viele Arten sind auch Aasfresser. |
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